© Jerome Witz

Melanie De Biasio

Belgien Jazz, Soul

Für dieses Konzert in der Elbphilharmonie muss eine Reservierung erfolgen.

„Ich schätze die Dunkelheit“, sagt Melanie De Biasio, „in ihr kann ich meiner Imagination freien Lauf lassen.“ In der Finsternis liegt die Kraft dieser außergewöhnlichen Künstlerin. Als Kind tanzte sie Ballett und spielte Querflöte in einem Jugendorchester. Sie tobte sich als Sängerin in Rock- und Punk-Bands aus, doch ihre wahre Stimme fand die Frau aus dem belgischen Charleroi erst mit dem hochgelobten Album „No Deal“ aus dem Jahr 2013.

Seitdem hat De Biasio ihren minimalistischen, nachtschwarzen Jazz weiter verfeinert. Blues, Soul, Gospel und subtile elektronische Anklänge sind ihr nicht fremd. Die Presse überschlägt sich: „Als sänge Billie Holiday bei Portishead“. Die Belgierin säuselt, wispert und klagt; zusammen mit ihrem Quartett entwickelt sie einen hypnotischen Jazz noir, wie es ihn kein zweites Mal gibt. Wie sagt es Melanie de Biasio selbst? „In der Schwärze gibt es alle Farben.“

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