Masaa

Ethno Jazz
© Dominik Wagner
© Dominik Wagner

Das aus der von Markus Stockhausen initiierten Begegnung des libanesischen Sängers Rabih Lahoud mit einem Dresdner Trio um Trompeter Marcus Rust entstandene Quartett vereint in seiner Musik das Beste zweier Welten. Okzidentaler Jazz trifft auf die Poesie des Orients. Benannt haben sich Masaa nach dem arabischen Wort für Abend, der für Lahoud die magischste Zeit im Tageslauf ist. In der Dämmerung, dieser Schnittmenge zwischen Tag und Nacht, sind die atmosphärischen Klänge des mehrfach preisgekrönten Ensembles zu Hause. Stücke wie das zauberhaft-behutsame „Mira“ lassen das europäische Publikum vergessen, dass es des Arabischen nicht mächtig ist – so gebannt ist es im Sog ihrer magischen Klänge. Im Februar veröffentlichen Masaa ihr viertes Album „Irade“ auf dem Berliner Indiejazzlabel Traumton Records, wobei der bisherige Pianist durch den Doppelhalsgitarristen Reentko Dirks ersetzt wurde und der Bandsound dadurch eine weitere Transformation erfahren durfte.