© Arno Lam

Manu Katché

Frankreich Jazz, Electronica

Außerhalb von Musiknerd-Kreisen weiß kaum jemand, dass auf „Sledgehammer“ und „Englishman in New York“ derselbe Schlagzeuger spielt. Aber Manu Katché war nicht bloß auf allen wichtigen Peter-Gabriel- und etlichen Sting-Alben vertreten, mit seinen verblüffenden Fähigkeiten am Drumkit verschaffte er sich auch in den Jazz-Kreisen eines Jan Garbarek Respekt.

In den letzten zehn Jahren hat sich der bei Paris aufgewachsene Katché verstärkt als Solokünstler hervorgetan. Als Komponist und Bandleader glänzte er zuletzt mit Funk und Latin, auf dem neuen Album „The Scope“ geht es dagegen in eine elektronischere Richtung. Lässige elektronische Sounds treffen auf jazzigen Pop. Mit seiner einzigartigen Kombination aus Eleganz und Kraft und einem neuen Quartett liefert Manu Katché den perfekten Soundtrack, um unter Hafenkränen in den Sonnenuntergang zu schwofen.