Leléka

Ethno Jazz
© Dovile Sermokas
© Dovile Sermokas

Spätestens, seitdem das Berliner Quartett 2018 im Rahmen der Internationalen Jazzwoche Burghausen zum Sieger des Nachwuchswettbewerbs gekürt wurde, fesseln der volle, weiche Stimmklang und die Persönlichkeit der ukrainischen Sängerin, Schauspielerin und Bandleaderin Viktoria Leléka ein breiteres Publikum. Die melodischen Volkslieder ihrer Heimat lässt Leléka von den passionierten Jazzern Thomas Kolarczyk (Kontrabass), Jakob Hegner (Schlagzeug) und Povel Widestrand (Piano), der beim ELBJAZZ-Festival von Anna Wohlfahrt vertreten wird, in ein zeitgenössisch-kammermusikalisches Harmoniegewand auf der Grundlage freier Improvisation kleiden. Der Bandname bedeutet „Storch“, was im Ukrainischen für Frühling und neues Glück steht – und im Frühjahr 2022 ganz neue Relevanz erlangt: So erzählen die Stücke nicht nur von volkstümlichen Gestalten wie faulen Männern und listigen Frauen, sondern auch von den Opfern eines anhaltenden Krieges.

Samstag19.00 Uhr

Leléka

Hauptkirche St. Katharinen