Peter Hoennemann

Kinga Glyk

Polen Jazz

Bekannt geworden ist sie mit einer faszinierenden Version von Eric Claptons Ballade „Tears In Heaven“, das hunderttausende Mal auf YouTube geklickt wurde. Seitdem schwärmt die Jazz-Welt von der erst 21 Jahre alten polnischen Bassistin Kinga Głyk. Furios und lässig zeigt sie dabei, dass die Bassgitarre auch als Melodieinstrument taugt.

Für den Jazz begeistert wurde Kinga Głyk von ihrem Vater, der in ihrer Band Schlagzeug spielt. Als sie 12 Jahre alt war, durfte sie im Familientrio, das den Namen PIK trug, mitspielen. Inzwischen ist Kinga Głyk bei Warner Music unter Vertrag, wo sie im vergangenen Herbst ihr drittes Album „Dream“ veröffentlicht hat. Darauf findet sich ihre Version von „Tears In Heaven“ und mit „Teen Town“ eine Verbeugung vor ihrem Idol Jaco Pastorius, der als einer der maßgebenden Innovatoren auf dem E-Bass zählt. „Musik ist für mich eine große Reise“, sagt sie. Dieser Trip bringt sie auch zum ELBJAZZ.

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