© Glauco Canalis / Salem Wazaki

Kamaal Williams

Großbritannien Urban, Jazz

Den Albumtitel darf man mit einem Augenzwinkern verstehen: „The Return“ nennt der Keyboarder Kamaal Williams sein Debüt. Dabei war der Engländer nie weg. Als Henry Wu wurde Williams zu einem gefragten House-Produzenten, seine auf Live-Sounds basierende Band Yussef Kamaal zählte zu den aufregendsten Newcomern 2016. Den Weg dieses kurzlebigen Duos setzt Williams nun mit eigenem Trio fort: sein Traum sei es immer gewesen, Jazz-Funk im Stile der Herbie-Hancock-Alben aus den Siebzigern zu machen.

Dass der Südlondoner, der Hancocksche Grooves ebenso leichthändig beherrscht wie Stevie-Wonder-inspirierte Akkorde, dabei niemals rückwärtsgewandt klingt, verdankt er seiner Liebe zu Broken Beats und Hip-Hop. Was für stickige Londoner Kellerclubs konzeptioniert war, funktioniert längst auch auf größeren Bühnen: Ein grandioser Genre-Crossover mit Platz zum Tanzen und Wegdriften.

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