Donny McCaslin

Jazz
© Jimmy Fontaine
© Jimmy Fontaine

David Bowies Tod im Jahr 2016 läutete das Ende einer Pop-Ära ein. Für Donny McCaslin war Bowies letztes Album „Blackstar“ jedoch ein neuer Karriereschritt – war der Saxophonist, der bis dahin nur in Jazzkreisen einen Namen hatte, doch maßgeblich für den Sound der Platte verantwortlich. Der Kalifornier wurde so endgültig zu einem großen Namen in einer experimentellen Szene, die sich nicht um Grenzen schert. Rock- und elektronische Sounds bestimmen McCaslins Alben unter eigenem Namen, doch den Jazz hat der Sohn eines Vibraphonisten nie vergessen. Wenn der Saxophonist mit seinen Kumpels aus der Bowie-Band, Keyboarder Jason Linder und Bassist Tim Lefebvre, sowie mit Drummer Nate Wood, improvisiert, ist alles möglich: heftige Synthie- und Schlagzeug-Attacken, aber auch kraftvoller Post Bop. David Bowie würde den Daumen heben. Und rufen: „Let’s dance“.

Samstag20.00 Uhr

Donny McCaslin

Schiffbauhalle