Clémence Manachère Unterwasser

Jazz
Sophie Daum
Sophie Daum

Schuld ist Coltrane-Schlagzeuger Elvin Jones. Wegen ihm ist die südwestfranzösische Flötistin Clémence Manachère dem Jazz mit vierzehn Jahren verfallen. Mittlerweile verbinden ihre eigenen Kompositionen musikalische Eindrücke aus Frankreich, Deutschland und Brasilien mit den komplexen Groove-Welten der Odd Meters und dem wabernden Kosmos der Mikrotonalität. Das mit Nico Bauckholt am Bass, Moritz Hamm am Schlagzeug und Patrick Huss an den Percussions betont rhythmisch besetzte Trio, das Kern ihrer Band Unterwasser ist und sie bereits letztes Jahr bei den Aufnahmen ihres zweiten Albums ,,Explosante’’ begleitet hat, wird beim Elbjazz-Festival durch Altsaxophonist Max Boehm ergänzt. Gemeinsam hat man sich der Leichtigkeit im Spiel verschrieben – jenem schwerelosen Gefühl, das beim Treiben durchs Wasser entsteht und für Manachère jenem Eindruck von Freiheit nahekommt, der auch beim Improvisieren erlebt wird, sowohl von Musiker*innen wie auch Publikum.

Freitag17.30 Uhr

Clémence Manachère Unterwasser

HfMT Young Talents