Butcher Brown

Urban Jazz
© Joey Wharton
© Joey Wharton

Wer Herbie Hancocks Headhunters liebt, wird auch Butcher Brown mögen. Dahinter verbirgt sich ein Quintett aus Richmond/Virginia um den Trompeter und Saxofonisten Marcus Tenney. Die fünf Amerikaner spielen einen mitreißenden und tanzbaren Funk-Jazz, der an die 70er-Jahre erinnert, aber zugleich auf der Höhe der Zeit ist.

Die Underground-Band hat bereits ein halbes Dutzend Platten veröffentlicht, die aktuellste heißt „Camden Session“ (Gearboy Records/Edel) und ist live aufgenommen worden. Die Kompositionen haben eingängige Riffs, die Bandmitglieder glänzen aber auch mit ausführlichen Soli wie Keyboarder DJ Harrison in „Street Pharmacy“. Gitarrist Morgan Burrs ist ein Meister im Umgang mit dem Wah-Wah-Pedal und die Rhythmusgruppe mit Andrew Randazzo (Bass) und Corey Fonville (Schlagzeug) rollt mit ihren knochentrockenen und rollenden Beats den Teppich für die Solisten aus.

Samstag19.00 Uhr

Butcher Brown

MS Stubnitz