© Michael Wilson

Joshua Redman Trio

Das Sprichwort vom Apfel, der nicht weit vom Stamm fällt, trifft auf Joshua Redman zu. Schon sein Vater Dewey war ein begnadeter Saxofonist, der mit Größen wie Ornette Coleman, Keith Jarrett und Pat Metheny gespielt hat. Joshua, 1969 in Berkeley, Kalifornien geboren, zählt inzwischen zu den wichtigsten Saxofonisten der Welt. Redman leitet seit Mitte der 90er-Jahre seine eigenen Gruppen, eine Zeitlang hat er im Quartett gespielt, später war er Chef des Großensembles SF Jazz Collective, in jüngster Zeit hat er oft im Trio konzertiert, also mit Saxofon, Bass und Schlagzeug - beim ELBJAZZ wird er mit Reuben Rogers und Gregory Hutchinson auftreten.

Den größten Einfluss auf den Virtuosen hat Sonny Rollins ausgeübt, einer der dynamischen und magischen Hardbop-Bläser. Redman holt aus seinem Instrument die vokalen Qualitäten heraus, stilistisch steht er in der Tradition afroamerikanischer Jazz-Musik. Blues ist darin genauso wichtig wie Bebop oder die Freiheiten des modernen Jazz. Er nimmt Elemente aus unterschiedlichen Stilen und kreiert daraus etwas Eigenes, er kann expressive Soli spielen und er kann grooven wie nur wenige. Joshua Redman – das ist Champions League im Jazz.

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