Linda Bujoli

GoGo Penguin

Hamburg spielt eine nicht unbedeutende Rolle in der Karriere von GoGo Penguin. Als das britische Trio 2014 beim Überjazz-Festival auf Kampnagel spielte, saß ein gewisser Don Was im Publikum. Der Amerikaner gilt als einer der einflussreichsten Produzenten in der Pop-Musik. Seit 2011 gehört er zum Vorstand des Blue-Note-Labels, das seit den 50er-Jahren eines der wichtigsten Jazz-Labels der Musikgeschichte war. Heute veröffentlichen dort unter anderem Norah Jones und Van Morrison - und seit dem vergangenen Jahr auch GoGo Penguin. „Man Made Object“, das dritte Album der Band aus Manchester, erschien dort 2016 und brachte der Band den nächsten Schub an Aufmerksamkeit.

„Eigentlich sind wir gar keine Jazz-Band. Wir machen elektronische Musik auf akustischen Instrumenten“, sagt Pianist Illingworth über das Konzept der Gruppe, zu der noch Schlagzeuger Rob Turner und Bassist Nick Blacka gehören. 2012 haben sich die drei ehemaligen Musikstudenten zusammengefunden, um neue musikalische Wege zu beschreiten. GoGo Penguin kreieren ihre Kompositionen auf Computer-Programmen und Loop-Stationen. Auf der Bühne jedoch übertragen sie diese Klänge auf ihre akustischen Instrumente. Am 9. Februar erscheint das nächste Album „A Humdrum Star“ - natürlich auf Blue Note.

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