© Arne Reimer

Eva Klesse Quartett

Als Eva Klesse 2014 ihr Debütalbum „Xenon“ mit ihrem Quartett einspielte, war die Schlagzeugerin ziemlich viel unterwegs. Zwei Jahre lang hat sie in New York studiert, aber immer wieder flog sie nach Europa, um mit ihrer Band aufzutreten und das Album vorzubereiten. Die Kompositionen haben interessante Melodien, die vier Musiker schaffen beeindruckende Atmosphären und verstehen es, exzellent zu improvisieren. 2015 bekam die Gruppe bereits den ECHO Jazz als beste Newcomer.

Klesse, Evgeny Ring (Saxofon), Philip Frischkorn (Klavier) und Robert Lucaciu (Bass) haben im vergangenen Jahr bei Enja Records mit „Obenland“ das zweite Album herausgebracht. Es ist ein Livemitschnitt aus dem Kölner „Loft“, das den charakteristischen Sound des Eva Klesse Quartetts durchgängig präsentiert. Alle Stücke wurden eigens für das Album komponiert und sind auf die vier Persönlichkeiten zugeschnitten. Sie reichen von Kammerjazz bis zu freien Passagen mit hoher Intensität. Der Albumtitel „Obenland“ bezieht sich auf den Dachboden, auf den Klesse sich als Kind zurückgezogen hat. „Heute ist es der Phantasieort, in dem wir uns beim Spielen bewegen. Hier können wir frei sein und unsere Kreativität ausleben“, sagt sie.

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