Sascha Kletzsch

Echoes of Swing

Der Swing hallt nach in der Musik der Echoes of Swing. Aber ohne museale Nostalgie schöpfen die vier Musiker beherzt aus dem riesigen Fundus des swingenden Jazz von Bix Beiderbecke bis Bop, von Stan Getz bis George Gershwin. Dabei sind sie immer auf der Suche nach dem Verborgenen. Das „Great American Songbook“ und die meisterlichen Aufnahmen vorväterlicher Helden bilden den Humus für die Kreativität der Combo mit ihren verblüffenden Arrangements, virtuosen Solobeiträgen und ausdrucksstarken Eigenkompositionen.

Zur Band gehören Chris Hopkins (Altsaxofon), Colin T. Dawson (Trompete, Gesang), Bernd Lhotzky (Klavier) und Oliver Mewes (Schlagzeug). Seit 2013 ist das Ensemble beim Münchner ACT-Label unter Vertrag, und wer Label-Chef Siggi M. Loch kennt, weiß, dass der nur erstklassige Bands und Musiker auf seinem Label veröffentlicht. Gerade ist bei ACT das Album „Bix“, ein Tribute an Bix Beiderbecke erschienen, auf dem die Echoes of Swing mit befreundeten Musikern zusammenarbeiten, unter anderem mit dem Schlagzeuger Pete York. Seit 20 Jahren existiert das Quartett bereits, es hat unzählige Preise gewonnen. Gerade freute die Combo sich über die nächste Auszeichnung: Ende September wurde ihr in Essen der „Jazz Pott“-Award verliehen.

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